22.07.2025
Dario
An der dritten Etappe ging es zum ersten Mal mit der Seil-Bahn in das Wettkampfzentrum, das auf über 2000m.ü.M lag. Das Wetter war gut und die Aussicht war ebenfalls perfekt.
Mit einem traumhaften Panorama durften wir die Skipiste hinauf zum Start laufen. Das Gelände war sehr offen und man sah die Posten zum Teil schon von Weitem. Trotzdem war die Langdistanz an diesem Tag für uns Mittellandwälder sehr herausfordernd – wenig Wege und Orientierungspunkte.
Mit meiner Leistung war ich sehr zufrieden. Die Tipps und Tricks aus dem Frühlings-Impolslager konnte ich gut anwenden und mich an den Höhenkurven und Steinen orientieren.
Zum letzten Posten ging es nochmals eine steile und fiese Rampenstrasse hinauf, welche die Beine beim Zielsprint fast explodieren liess. Wie wertvoll waren da die anfeuernden Zurufe der Vereinsmittglieder ☺️.
Franz Wyss konnte seine Routine walten lassen und gewann die Etappe in seiner Alterskategorie überlegen. Auch Jana Strugalla fand sich im hochalpinen Gelände trotz der erstaunlich schwierigen Bahn in ihrer Altersklasse am besten zurecht und nahm der internationalen Konkurrenz mehrere Minuten ab.
Zurück auf dem Campingplatz konnten wir am Fernsehen mitverfolgen, wie die Elite-OL-Läuferinnen und -Läufer in Finnland durch die Wälder flitzten. Am Beispiel von Mathias Kyburz wurde einmal mehr klar, dass ein schneller Zielsprint für den Podestplatz sehr wohl entscheidend sein kann (auch wenn es sich um nur 1 Sekunde handelt).
Am Abend genossen wir ein gemeinsames Steff-Risotto unter freiem Himmel.
Bahn H10/D10 3. Etappe
Resultate: Link